22. Zehnkampf - Kürenz 2014

Von Barbara Lauer

Am Samstag, den 24. Mai 2014 war der Löschzug Kürenz  Ausrichter des diesjährigen Zehnkampfes der Trierer Jugendfeuerwehren. Ein Team besteht aus mind. 6 Jugendlichen. Rund um das Gerätehaus des Löschzuges Kürenz hatten die Teams viel Spaß in den, von der Jugendfeuerwehr Kürenz, ausgearbeiteten Spielen. Diese waren im einzelnen:

Fragebogen

Der Fragebogen bestand aus Fragen aus dem Feuerwehrwesen sowie dem allgemeinem Wissen. In kürzester Zeit mussten die Fragen gelöst werden. Pro falsch beantworteter Frage wurde eine Strafzeit der Endzeit hinzugerechnet. Gewinner des Spiels war die Mannschaft, welche nach der Überprüfung der Antworten die niedrigste Endzeit hatte.

Labyrinth

4 Jugendliche mussten einen Golfball durch einen Parcours dirigieren. Der Parcours war an 4 Schläuchen befestigt. Die Jugendlichen hielten die Kupplungen der Schläuche in der Hand und mussten durch Gewichtsverlagerung den Ball im Parcours bewegen und steuern. Ziel war es, in 3 Minuten den kompletten Parcours (damit erreichte man die Höchstpunktzahl von 15 Punkten) zu durchlaufen ohne, dass der Ball in eins der Löcher fiel. Die Punktzahlen wurden nach der erreichten Weite (also Loch 1 = 1 Punkt, Loch 2 = 2 Punkte usw.) vergeben.

Kistenstapeln

Hier ging es darum, möglichst viele Kisten waagerecht an eine Wand zu drücken. Die gesamte Staffel musste waagerecht so viele Kisten wie möglich an eine Wand stapeln. Dazu hatten sie 2 Minuten Zeit. Anschließend mussten die Kisten 30 Sekunden gehalten werden. Es wurden die Kisten gezählt, die nach den 30 Sekunden nicht eingestürzt sind.

Schnelligkeitsübung

 

Ziel war es, 5 C Schläuche auf Zeit hintereinander zu verlegen. Hierzu wurden alle 6 Teilnehmer benötigt. Ein Staffelführer und 5 Teilnehmer für die C-Schläuche.
Jeder der 5 Teilnehmer erhielt einen Schlauch und stellte sich in einer Reihe auf. Ab dem Startkommando wurde die Zeit gestoppt und die Teilnehmer konnten loslaufen. Der Erste Schlauch wurde vom ersten Werfer mit dem Staffelführer am Festpunkt angekuppelt. Die weiteren Schläuche wurden von denjenigen gekuppelt, die sie ausgeworfen hatten. Der Erste Schlauch wurde vom Werfer des 1. Schlauches mit dem des 2. Schlauches gekuppelt. Der 2. mit dem 3. usw. Hierbei war es egal, ob der 4. mit dem 5. gekuppelt wurde bevor er den 3. gekuppelt hatte. Die Zeit wurde gestoppt, als alle Teilnehmer am Ende der Schlauchstrecke angelangt waren. Für jede ganze Drehung im Schlauch wurden 10 Strafsekunden notiert.

Wassertransport

3 Spieler mussten mit Hilfe von Bechern das Wasser aus einem Wasserfass in ein Rohr schütten.
Weitere 3 Spieler fingen das Wasser (bergab) am unteren Ende mit Bechern wieder auf, liefen über ein Hindernis und schütteten das Wasser in einen leeren Eimer. Gewonnen hatte die Mannschaft mit dem meisten aufgefangen Wasser.

Knoten & Sticke

Jeder der 6 Spieler zog vor Spielbeginn einen Umschlag. Auf dem Umschlag war der jeweilige Knoten vermerkt. Ab dem Startkommando musste der erste Spieler Hindernisse überwinden und brachte dann am Ende des Parcours den auf dem Umschlag beschriebenen Knoten (gestochen oder gelegt) an. Nachdem der Spieler seine Aufgabe erfüllt hatte, lief er zur Startlinie zurück, klatschte mit dem Spieler Nummer 2, dieser danach mit dem 3 Spieler usw. ab.
Die Zeit wurde erst gestoppt, nachdem der letzte Spieler die Start/Ziellinie erreicht hatte. Pro falschen Knoten wurden 30 Sekunden der Endzeit zugerechnet.

Armaturenpuzzle

Ziel des Spieles war es, aus verschiedenen wasserführenden Armaturen eine vorgegebene Figur zu bauen. Die Gruppe bekam, für die Dauer von 1 Minute, ein Bild, auf dem eine „Armaturenfigur“ zu sehen war, gezeigt. Danach musste diese Figur nachgebaut werden. Maximale Zeit 3 Minuten. Hier wurden die fehlenden und falsch eingebauten Armaturen gezählt. Die Mannschaft mit den wenigsten Fehlern hatte gewonnen.

Wasserservierspiel

Zwei Spieler wurden mit einem Schlauchhalter an jeweils einem Fuß zusammengebunden. Sie mussten Becher mit Wasser auf einem Tablett über einen Parcours, möglichst ohne Wasserverlust, balancieren. Die Becher wurden am Ende des Parcours in eine Tonne geleert. Anschließend liefen die Spieler zurück zum Start und die nächsten beiden Mitspieler konnten los. Gewonnen hatte die Mannschaft, die das meiste gesammelte Wasser in der Tonne hatte.

C-Schlauch aufrollen

6 C-Schläuche lagen ausgerollt auf dem Boden. Mit dem Startzeichen mussten die Jugendlichen den Schlauch (doppelt gewickelt) wieder aufrollen. Die Zeit wurde gestoppt, als alle wieder hinter der Ziellinie standen. Hierbei konnten die schnelleren Mitspieler den anderen Mitspielern beim aufrollen helfen. Gewonnen hatte die Mannschaft, die am schnellsten war. Bei mehr als 10 cm Abstand zwischen den Kupplungen kamen pro cm 10 Sekunden Strafzeit dazu.

Mohrenkopfschleuder

Der Spieler musste mit einem Tennisball auf eine kleine Plattform werfen. Traf er die Plattform, löste die Schleuder aus und katapultierte einen Mohrenkopf in Richtung des Werfers. Dieser musste versuchen den Mohrenkopf zu fangen. Jeder Spieler hatte 3 Würfe. Jeder gefangene Mohrenkopf ergab 1 Punkt.

Vor der Siegerehrung bedankte sich unser Stadtjugendfeuerwehrwart Kai Wollscheid bei dem Löschzug Kürenz sowie der Jugendfeuerwehr Kürenz für die Ausrichtung des Wettbewerbes.

Olaf Backes, Stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Trier ehrte gemeinsam mit Kai Wollscheid die Sieger.

Als Sieger ging die Jugendfeuerwehr Ruwer mit 66 Punkten hervor. Auf den zweiten Rang kam die Jugendfeuerwehr aus Olewig mit 65 Punkten, während die Mannschaft aus Pfalzel den dritten Platz mit 61 Punkten einfuhr.

Die weiteren Platzierungen waren:  Jugendfeuerwehr Zewen mit 59 Punkten, Jugendfeuerwehr Kürenz mit 58 Punkten, Jugendfeuerwehr Irsch I mit 58 Punkten, Jugendfeuerwehr Ehrang/Stadtmitte mit 45 Punkten, Jugendfeuerwehr rechte Moselseite (Jugendliche aus verschiedenen Jugendfeuerwehren) mit 41 Punkten und die Jugendfeuerwehr Euren mit 32 Punkten.

Die Jugendfeuerwehren aus Ruwer und Olewig vertreten Dank ihrer Platzierungen die Stadt Trier im September beim Bezirkswettkampf.